COP

Die Kryptogen organisierende Pneumonie (Cryptogen Organizing Pneumonia, COP) hat recht charakteristische Kennzeichen und ähnelt in den Beschwerden, den klinischen Befunden und dem radiologischen Bild einer üblichen, subakut verlaufenden Pneumonie bakterieller oder viraler Genese. Da der COP jedoch histopathologisch eine organisierende Pneumonie (OP) aufgrund eines unbekannten Pathomechanismus zugrunde liegt, wird die Erkrankung „kryptogen“ („aus verborgener Ursache“, Synonym zu „idiopathisch“) genannt.

Zu den Charakteristika der HRCT-Morphologie gehören typischerweise fleckförmige, teils wandernde Konsolidierungen in einem subpleuralen, peribronchialen oder bandartigen Verteilungsmuster.
Oft finden sich milchglasartige Verdichtungen mit abgrenzbarem Luftbronchogramm. Perilobuläre Verdichtungen und das umgekehrte Halo-Zeichen (oder Atoll-Zeichen) können für die Diagnose wegweisend sein[55]Travis WD, Costabel U, Hansell DM, et al. An official American Thoracic Society/European Respiratory Society statement: Update of the international multidisciplinary classification of the idiopathic interstitial pneumonias. Am J Respir Crit Care Med. 2013;188(6):733-748. doi:10.1164/rccm.201308-1483ST..
Geringfügige uni- oder bilaterale Pleuraergüsse können bei 10 – 30 % der Patienten vorkommen.
  • Fleckförmige, häufig wandernde Konsolidierungen
  • Peribronchiales oder bandartiges Verteilungsmuster
  • Luftbronchogramme
  • Subpleurale Aussparungen
  • Milchglastrübungen
  • Perilobuläre Verdichtungen
  • Umgekehrtes Halo- (oder Atoll-)Zeichen
  • Z. T. geringe uni- oder bilaterale Pleuraergüsse

 

Im Folgenden stellen wir Ihnen verschiedene Cases zur COP als Downloaddateien zur Verfügung.

 
Patient 1 – Aufnahme 1

Patient 1 – Aufnahme 2

Patient 2

Patient 3

Patient 4